Sardinien: Viersame Auszeit

TECH

Main Camera: Sony a7sii http://amzn.to/2h3iAtv

Prime Lens 1: Sony 55mm, F1.8   http://amzn.to/2h2ArQV

Prime Lens 2: Sony 90mm, F2.8   http://amzn.to/2vT0bSv

Zoom Lens: Sony 24-70mm, F4   http://amzn.to/2f5GFyS

Second Camera: Sony rx100v   http://amzn.to/2LZou8S
Underwater Housing: https://amzn.to/2OE7S9b

Drone: DJI Mavic Pro http://amzn.to/2BB7VyQ

Stabilizer: Zhiyun Crane http://amzn.to/2wZ2qoI

Mic: Sony ECM-GZ1M http://amzn.to/2f46fEA

Sardinien wird nicht umsonst als "Karibik des Mittelmeers" bezeichnet, davon haben wir uns im Juli überzeugt. Zusammen mit langjährigen Freunden verbrachten wir jeweils 5 wunderschöne Tage an der Ostküste und im Norden der Insel bei reichlich selbstgemachter Pasta, Pizza und Aperol Spritz. Wer die ganze Insel besichtigen möchte, sollte aufgrund der langen Fahrzeiten durch Berg und Tal mindestens doppelt so viel Reisezeit einplanen. 

Da wir möglichst viele Flecken der Insel erkunden wollten, stand schon früh für uns fest, dass wir vor Ort unbedingt einen Mietwagen benötigen würden. Mietwagenanbieter gibt es auf Sardinen wie Sand am Meer und deshalb sind auch die Mietpreise entsprechend günstig. Außerdem haben wir erstmals über fewo-direkt im Voraus zwei tolle Ferienhäuser mit privatem Pool für relativ kleines Geld buchen können. Daumen hoch!

TRAVEL

Zeitraum: Juli 2018

Gesamtkosten: 950,- p.P.

davon Flug: 250,- p.P.

davon Mietwagen: 100,- p.P.

davon Unterkünfte: 400,- p.P.

Kosten vor Ort: 200,- p.P.
Drohnengesetz: keine Genehmigung notw.

 

Ostküste Sardiniens

Unsere erste Unterkunft haben wir an der Ostküste in Orosei gebucht. Grund dafür war die Nähe zur Hafenstadt Cala Gonone. Von hier aus kann man sich für ca. 130 Euro ein Boot mieten und die wunderschöne Küste von Cala Gonone erkunden. Das Wasser dort ist kristallklar und die Strände/Buchten sind nur von wenigen Touristen besucht, da man diese nur mit einem Boot erreichen kann. Besonders schön sind die Strände Cala Luna und Cala Goloritze. Wir empfehlen wirklich jedem einen solchen Bootsausflug zu unternehmen. Es gibt am Hafen von Cala Gonone zahlreiche Anbieter und einen Bootsführerschein benötigt man auch nicht.
Die Gegend rund um Cala Gonone ist geprägt von tollen Stränden, kurvigen Straßen durch kleinere Gebirgsketten und idyllischen italienischen Dörfern. Meist haben wir uns spontan ins Auto gesetzt und sind einfach losgefahren, um die Gegend zu erkunden.

Der Weg führte uns dabei unter anderem an den weitläufigen Strand Spiaggia di Cala Brandinchi und die deutlich weniger besuchten Buchten in Capo Coda Cavallo. Hier zahlt man ein paar Euro für Parkplätze, es sind aber sehr wenig Gäste dort und man kann gut Schnorcheln gehen. Liegestühle sind von Vorteil, da der Küstenstreifen zu felsig ist, um einfach ein Handtuch draufzuschmeißen. 

 

Nordküste  Sardiniens

Auf dem Weg von Orosei nach Nulvi / Tergu, zu unserer zweiten Unterkunft im Norden der Insel, machten wir einen Abstecher in das süße Dorf Posada. Das historische Zentrum zieht sich mit engen Gassen und steilen Treppen den Berg hinauf, vorbei an Souvenir-Läden und kleinen Cafés. Ziel das Aufstiegs ist das wunderschöne Castello della Fava, von dessen Wachturm aus man eine hervorragende Aussicht in die gesamte Region hat.
Auch unsere zweite Unterkunft war ein abgelegenes Ferienhaus mit Pool, Garten, Grill und allem was man für eine entspannte Auszeit im hügeligen Norden Sardiniens braucht. Vermieter Angelo und seine Frau haben uns herzlichst empfangen und waren bei Fragen und für Empfehlungen in der Umgebung jederzeit erreichbar und ihr Hund schaute auch öfter mal im Garten vorbei :D

Die nächste größere Stadt ist Castelsardo, eine bunte Hafenstadt mit gut besuchter Festung, welche man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
Ein Highlight unseres Aufenthaltes war der zweite private Bootsausflug nach
La Maddalena, das man am besten von der Hafenstadt Palau aus erreicht. Anschließend steuert man mit dem Boot vorzugsweise so früh wie möglich die Gegend um die Isola Budelli an. Die kleine Inselgruppe La Maddalena ist ein Archipel im Norden Sardiniens, dessen türkisblaue, glasklare Buchten in jedem Fall mit den Malediven und der Karibik mithalten können. Wir verbrachten einen tollen Tag auf dem Boot und kamen leider aufgrund einer kurzen Unachtsamkeit mit einem angeschlagenen Bootspropeller zurück. Vermieter tracken ihre Boote übrigens via GPS und wissen am Ende des Tages genau, ob man gesperrte Strände angefahren hat oder wo man eventuell einen Felsen gestriffen hat. Keine Chance sich rauszureden :D

 

Wem noch etwas Zeit bleibt, für den empfiehlt sich ein Halbtagesausflug zur Halbinsel Stintino, die von paradiesischen, weißen, seichten Sandstränden geprägt ist. Einen längeren Aufenthalt dort stellen wir uns aber etwas unspektakulär vor, da die Gegend wirklich sehr überlaufen ist und man kaum einen Parkplatz findet.

Was man auf der Insel allgemein nicht unterschätzen sollte, sind die langen Fahrzeiten mit dem Auto. Die Straßen sind extrem kurvenreich und zum Teil auch sehr schmal, weshalb man sich meistens nur mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen 40 und 50 km/h fortbewegt. Insgesamt ist die Insel sehr gut erschlossen und es gibt dort wirklich tolle Ferienhäuser - nehmt euch Zeit bei der Auswahl ;)

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